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International Relations, PUBLICATIONS, Structural and Cohesion Policies

ACTA – Anti-Counterfeiting Trade Agreement

 The Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) is a plurilateral agreement between the EU, its Member States (MS) and ten other countries, including the USA and Japan. It has provoked controversy in the EP and protests on the streets.

Content of the treaty

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Photograph by Leo Reynolds (Creative Commons CC BY-NC-SA 2.0)

ACTA aims to prevent trade in counterfeit physical and digital goods by enforcing the protection of intellectual property rights (IPR). The Commission estimates that counterfeit goods entering Europe cost our economy more than €8 billion yearly. ACTA is a minimum level agreement intended to complement the WTO agreement on Trade-Related Aspects of IPR (TRIPS). However, a group of European academics argues that some ACTA provisions go beyond TRIPS rules.

Business organisations (Eurochambres and a group of industry lobbies) and the Commission put forward the following arguments in favour of ACTA: protecting intellectual property preserves jobs, research and development in Europe, and strengthens European exports. ACTA is about ensuring better enforcement of existing IPR protection, and does not create new legislation.

Opponents claim that the treaty will have few such positive effects, because the countries in which most counterfeit goods originate (e.g. China) are not among the parties to the treaty. Stakeholders (such as grassroots internet activists) also say that ACTA goes beyond the EU acquis and thus tips the balance of IPR protection unfairly towards rights-holders as opposed to (legitimate) users of IPR-protected material.

ACTA and fundamental rights

The group of European academics considers that ACTA could touch upon: right to information and education, freedom of expression, rights to accessible healthcare, to privacy and protection of personal data, and to due process, other human rights and good governance in general. Art.27.4 ACTA raises the prospect of states introducing laws forcing internet service providers (ISPs) to disclose information about a subscriber whose account has allegedly been “used for infringement”. A simple allegation by a rights-holder could be enough for such a disclosure. Art.23.1 ACTA aims to punish “commercial scale” IPR infringers through criminal law, but fails to define the term “commercial”. This term is however claimed to be sufficiently defined in European Court of Justice (CJEU) jurisprudence.

ACTA and access to medicines

International development stakeholders are concerned that ACTA could compromise the export of generic drugs to poorer countries. Such drugs in transit through the EU were held up in 2008 and 2009 under EU legislation on IPR, because they were patented in the EU (if not in the exporting and importing countries). A DG EXPO PD study explains that two categories of IPR have an influence on access to medicines: patents and trademarks. The study agrees with the Commission that ACTA’s criminal and border measures do not apply to patents. Health Action Network and Oxfam concur that the real danger for public health in developing countries does not stem from trademark infringement, but from poorly functioning drug-regulatory authorities. Furthermore, ACTA’s title “counterfeit” could contribute to the “dangerous confusion between crucial generic medicines and counterfeit medicines”.

Activities of the EU institutions

The EP must give its consent for ACTA to enter into force. On 22 February 2012, following public demonstrations and heated debates in the EP, the Commission decided to ask the CJEU for an opinion on ACTA’s compatibility with the EU treaties. This put ratification by 22 EU MS on hold. Cyprus, Estonia, Germany, Slovakia and The Netherlands, have not yet signed ACTA. The EP’s INTA committee rejected the treaty on 21 June 2012, as did LIBE, JURI, DEVE and ITRE in their opinions.

A PDF version of this briefing is available on the EP Public Register

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[DE]

Dieses Dokument ist die Übersetzung eines Briefings der Bibliothek. Die Bibliothek ist nicht verantwortlich für Fehler der Übersetzung oder Transkription. Das englische Originaldokument ist die einzige authentische Fassung. Bitte konsultieren Sie die Originalversion für Bilder, Tabellen und sonstige Grafiken.

ACTA – Übereinkommen zur Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie

 Das Übereinkommen zur Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie (ACTA) ist ein mehrjähriges Übereinkommen zwischen der EU, ihren Mitgliedstaaten und zehn weiteren Staaten, einschließlich der USA und Japan. Es hat im EP Kontroversen und in der EU Proteste auf den Straßen ausgelöst.

Inhalt des Übereinkommens

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Photograph by Leo Reynolds (Creative Commons CC BY-NC-SA 2.0)

ACTA hat zum Ziel, den Handel mit gefälschten materiellen und digitalen Waren durch den Schutz des geistigen Eigentums zu verhindern. Die Kommission schätzt, dass importierte Produktfälschungen Europas Wirtschaft mehr als 8 Milliarden Euro jährlich kosten. ACTA ist ein Abkommen über ein Mindestschutzniveau, das das WHO-Übereinkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte am geistigen Eigentum (TRIPS) ergänzen soll. Dennoch argumentieren eine Reihe europäischer Akademiker, dass einige ACTA-Vorschriften noch über die Bestimmungen des TRIPS hinausgingen.

Business-Organisationen (Europäischen Industrie- und Handelskammern und eine Gruppe von Industrie-Lobbyisten) und die Kommission sprechen sich mit folgenden Argumente für das ACTA-Übereinkommen aus: durch den Schutz des Urheberrechts wurden Arbeitsplätze gesichert, Forschung und Entwicklung in Europa vorangetrieben und die europäischen Exporte gefördert. ACTA ermögliche die Garantie einer besseren Umsetzung der bestehenden Vorschriften zum Schutz des geistigen Eigentums, schaffe aber keine neuen Vorschriften.

Gegner postulieren, dass der Vertrag kaum solche positiven Effekte mit sicht bringen werde, weil die Länder, aus denen die meisten gefälschten Waren stammten (zum Beispiel China) nicht zu den Unterzeichnerstaaten gehören. Die direkten Beteiligten (wie „grass-roots“ Internetaktivisten) machen außerdem geltend, ACTA gehe noch über den gemeinschaftlichen Besitzstand hinaus und kippe daher die Balance zwischen den Rechten der Nutzer und den Rechten der Urheber in unfairer Weise zugunsten der Inhaber von Rechten, anstelle der (rechtmäßigen) Nutzer von urheberrechtlich geschütztem Material.

ACTA und die Grundrechte

Die Fraktion der europäischen Akademiker fürchtet, ACTA könne sich auf folgende Rechte auswirken: nämlich auf das Recht auf Information und Bildung, Meinungsfreiheit, medizinische Versorgung, Schutz der Privatsphäre und personenbezogener Daten, und damit stelle es letztlich auch eine Verletzung der Menschenrechte und des Grundsatzes der verantwortungsvollen Regierungsführung im Allgemeinen dar. Artikel 27 Ansatz 4 ermöglicht es staatlichen Stellen, Vorschriften anzuwenden, mit denen einem Online-Dienstanbieter gegenüber angeordnet werden kann, unverzüglich die nötigen Informationen zur Identifizierung eines Abonnenten offenzulegen, dessen Konto zu einer mutmaßlichen Rechtsverletzung genutzt wurde. Eine einfache Mutmaßung seitens eines Inhabers von Rechten ist ausreichend für eine solche Offenlegung. Artikel 23 des ACTA sieht Strafen vor, die Anwendung finden bei vorsätzlichen Verstößen gegen Schutzrechte „in gewerblichem Ausmaß“. Dieser Begriff ist allerdings nach Auffassung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH)nicht hinreichend definiert.

ACTA und der Zugang zu Arzneimitteln

Internationale Experten der Entwicklungshilfe befürchten, dass ACTA den Export von Generika in ärmere Länder beeinträchtigen könnte. Solche Arzneimittel wurden auf europaweiten Transportwegen 2008 und 2009 unter Zugrundelegung urheberrechtlicher Bestimmungen der EU beschlagnahmt, da sie in der EU patentiert waren (nicht in den Export- oder Importländern). Aus einer Studie der GD EXPO geht hervor, dass zwei Kategorien von Urheberrechten Einfluss auf den Zugang zu Arzneimitteln haben: Patent- und Markenrecht. Die Studie schließt sich der Auffassung der Kommission an, wonach die im ACTA-Übereinkommen vorgesehenen strafrechtlichen Maßnahmen und die Maßnahmen an der Grenze nicht auf Patente anwendbar sind. Die Gesundheitsbewegung Health Action und Oxfam machen geltend, dass eine konkrete Gefahr für die öffentliche Gesundheit in Entwicklungsländern bestehe, die nicht auf Verstößen gegen das Urheberrecht sondern auf schlechtem Funktionieren der Regulierungsbehörden im Arzneimittelsektor beruhe. Außerdem könne der Begriff „Piraterie“ im ACTA-Titel zu gefährlichen Verwechslungen von echten Generika und gefälschten Piraterie-Arzneien führen.

Maßnahmen der EU-Institutionen

Das EP muss der Inkraftsetzung des ACTA zustimmen. Am 22. Februar 2012 beschloss die Kommission im Anschluss an öffentliche Demonstrationen und hitzige Debatten im EP, den EuGH um Stellungnahme zur Vereinbarkeit des ACTA-Übereinkommens mit den EU-Verträgen zu ersuchen. Damit ist die Ratifizierung durch die 22 EU-Mitgliedstaaten zunächst auf Eis gelegt. Zypern, Estland, Deutschland, die Slowakei und die Niederlande haben ACTA noch nicht unterzeichnet. Der INTA-Ausschuss des EP lehnte das Übereinkommen am 21. Juni 2012 ab, ebenso wie dies LIEBE, JURI, DEVE und ITRE in ihren Stellungnahmen taten.

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[ES]

Este documento es una traducción de una nota informativa de la Biblioteca. La Biblioteca no se hace responsable de errores en la traducción o en la transcripción. El documento original en inglés es la única versión auténtica. Por favor, consulte la versión original para ver las imágenes, las tablas y otros gráficos utilizados.

ACTA – Acuerdo Comercial de la Lucha contra la Falsificación

 El Acuerdo Comercial de la Lucha contra la Falsificación (ACTA) es un acuerdo plurilateral entre la Unión Europea, sus Estados miembros (EM) y otros diez países, entre ellos EE.UU. y Japón. Ha suscitado polémica en el Parlamento Europeo y protestas en las calles.

Contenido del tratado

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Photograph by Leo Reynolds (Creative Commons CC BY-NC-SA 2.0)

ACTA pretende evitar el comercio de productos físicos y digitales falsificados imponiendo la protección de los derechos de propiedad intelectual (DPI). La Comisión estima que los productos falsificados que entran en Europa cuestan a nuestra economía más de 8 000 millones de euros al año. ACTA es un acuerdo de nivel mínimo destinado a complementar el acuerdo de la OMC sobre los Aspectos de los Derechos de Propiedad Intelectual relacionados con el Comercio (ADPIC). Sin embargo, un grupo de profesores universitarios europeos sostiene que algunas de las disposiciones del ACTA van más allá de las normas ADPIC.

Determinadas organizaciones empresariales (Eurocámaras y un grupo de lobbies del sector) y la Comisión han presentado los siguientes argumentos a favor del ACTA: proteger la propiedad intelectual protege los puestos de trabajo, la investigación y el desarrollo en Europa, y refuerza las exportaciones europeas. ACTA trata de garantizar una mejor aplicación de la actual protección de los DPI, y no crea una nueva legislación.

Los opositores afirman que el tratado tendrá pocos de esos efectos positivos debido a que los países en los que se tiene su origen la mayor parte de los bienes falsificados (por ejemplo, China) no se encuentran entre las partes del tratado. Las partes interesadas (como los activistas de base de Internet) también dicen que el ACTA va más allá del acervo de la UE y, por tanto inclina la balanza de la protección de los DPI injustamente a favor de los titulares de derechos frente a los de los (legítimos) usuarios de material protegido por derechos de propiedad intelectual.

ACTA y los derechos fundamentales

El grupo de universitarios europeos considera que el ACTA podría afectar al derecho a la información y la educación, a la libertad de expresión, a los derechos a la asistencia sanitaria accesible, a la intimidad y protección de datos personales, a las debidas garantías procesales, los demás derechos humanos y el buen gobierno en general. El artículo 27.4 del ACTA plantea la posibilidad de que los Estados promulguen leyes que obliguen a los proveedores de servicios de Internet (ISP) a revelar información acerca de un suscriptor cuya cuenta haya sido presuntamente utilizada para cometer una infracción. Una simple denuncia formulada por un titular de los derechos podría ser suficiente para dicha revelación. El artículo 23.1 del ACTA pretende castigar a los infractores a “escala comercial” de derechos de propiedad intelectual mediante el Derecho penal, pero no define el término “comercial”. De este término, sin embargo, se afirma que está suficientemente definido en la jurisprudencia del Tribunal de Justicia de la Unión Europea (TJUE).

ACTA y el acceso a los medicamentos

Determinados agentes desarrolladores internacionales están preocupados por que el ACTA podría poner en peligro la exportación de medicamentos genéricos a los países más pobres. Tales medicamentos en tránsito a través de la UE se sometieron en 2008 y 2009 a la legislación comunitaria sobre derechos de propiedad intelectual, ya que estaban patentados en la UE (si no en los países exportadores e importadores). Un estudio de la DG EXPO explica que hay dos categorías de derechos de propiedad intelectual que influyen en el acceso a los medicamentos: las patentes y marcas. El estudio coincide con la Comisión de que las medidas penales y aduaneras del ACTA no se aplican a las patentes. La Red de Acción en materia de Salud y Oxfam están de acuerdo en que el verdadero peligro para la salud pública en los países en desarrollo no se deriva de infracción del derecho de marca, sino del mal funcionamiento de las autoridades reguladoras en materia de medicamentos. Por otra parte, el término “falsificación” del título del ACTA podría contribuir a la “peligrosa confusión entre los medicamentos genéricos esenciales y los medicamentos falsificados”.

Actividades de las instituciones de la UE

El Parlamento Europeo debe dar su consentimiento para que el ACTA entre en vigor. El 22 de febrero de 2012, a raíz de determinadas manifestaciones públicas y de varios acalorados debates en el Parlamento Europeo, la Comisión decidió solicitar al TJUE un dictamen sobre la compatibilidad del ACTA con los Tratados de la UE. Esta solicitud acarreó la suspensión de las ratificaciones por parte de 22 Estados miembros de la UE. Chipre, Estonia, Alemania, Eslovaquia y los Países Bajos, aún no han firmado el ACTA. La comisión INTA del Parlamento Europeo rechazó el tratado el 21 de junio de 2012, al igual que las comisiones LIBE, JURI, ITRE y DEVE, al emitir sus opiniones.

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[FR]

Le présent document est la traduction d’une note d’information de la bibliothèque. La bibliothèque n’est pas responsable des éventuelles erreurs de traduction ou de transcription. Le document original en anglais est la seule version faisant foi.

ACTA – Accord commercial anti contrefaçon

 

L’accord commercial anti-contrefaçon (ACTA) est un accord plurilatéral entre l’Union européenne, ses États membres et dix autres pays, dont les États-Unis et le Japon. Il a suscité une controverse au PE et des manifestations de rue.

Contenu du traité

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Photograph by Leo Reynolds (Creative Commons CC BY-NC-SA 2.0)

L’ACTA vise à empêcher le commerce de biens matériels et numériques de contrefaçon par la mise en place de dispositions et de mécanismes visant à protéger les droits de propriété intellectuelle (DPI). La Commission estime que l’Europe perd chaque année plus de 8 milliards d’EUR à cause des marchandises de contrefaçon qui inondent le marché européen. L’accord, qui constitue un instrument a minima, vise à compléter l’accord de l’OMC sur les aspects des DPI qui touchent au commerce (ADPIC). Toutefois, un groupe d’universitaires européens soutient que certaines dispositions de l’accord envisagé vont au-delà des règles instituées par l’accord sur les ADPIC.

Des organismes représentant les intérêts des entreprises (Eurochambres ainsi qu’un certain nombre de groupes de pression agissant pour les secteurs industriels et commerciaux) et la Commission avancent les arguments suivants en faveur de l’ACTA: protection de la propriété intellectuelle, préservation des emplois, recherche et développement en Europe, renforcement des exportations européennes. L’accord permettrait de mieux garantir le respect des dispositifs de protection des DPI existants et ne créerait pas de nouvelle législation.

Les adversaires de l’accord, quant à eux, demeurent sceptiques quant aux incidences positives de l’accord car les pays d’où proviennent la plupart des biens de contrefaçon (par exemple la Chine) ne figurent pas parmi les parties au traité. D’autres acteurs concernés (comme les cyberactivistes) affirment pour leur part que l’accord va au-delà de l’acquis européen et rompt par conséquent l’équilibre en matière de protection des DPI au profit des titulaires de droits et au détriment des utilisateurs (légitimes) des biens protégés par les DPI.

L’ACTA et les droits fondamentaux

Le groupe d’universitaires européens considère que l’ACAC pourrait avoir une incidence sur: le droit à l’information et à l’éducation, la liberté d’expression, les droits à des soins de santé accessibles, à la protection de la vie privée et à la protection des données personnelles ainsi que les garanties d’une procédure régulière, d’autres droits fondamentaux et la bonne gouvernance en général. L’article 27, paragraphe 4, de l’ACAC laisse entrevoir la possibilité pour les états de promulguer des lois contraignant les fournisseurs d’accès à Internet (FAI) à divulguer des informations sur un abonné dont le compte aurait censément été “utilisé pour commettre des infractions”. Une simple allégation de la part d’un titulaire de droits pourrait suffire à justifier la divulgation de ce type d’information. L’article 23, paragraphe 1, de l’accord vise à sanctionner pénalement les contrevenants qui “agissent sur une échelle commerciale” mais il ne définit pas le mot “commercial”. Ce terme serait néanmoins censé être suffisamment défini par la jurisprudence de la Cour de justice de l’Union européenne.

L’ACTA et l’accès aux médicaments

Les acteurs du développement international craignent que l’ACTA ne compromette l’exportation de médicaments génériques vers les pays les plus défavorisés. Ces médicaments, alors qu’ils étaient en transit dans l’Union, ont été retenus en 2008 et en 2009 en vertu de la législation de l’Union sur les DPI car ils étaient brevetés dans l’Union (sinon dans les pays d’exportation et d’importation). Une étude de la DG EXPO explique que deux catégories de DPI entrent en ligne de compte en matière d’accès aux médicaments: ceux relatifs aux brevets et aux marques. L’étude convient avec la Commission que les mesures en matière pénale et en ce qui concerne les frontières, contenues dans l’ACTA, ne s’appliquent pas aux brevets. Le réseau Health Action et Oxfam sont d’accord pour dire que le vrai danger pour la santé publique dans les pays en développement ne tient pas aux infractions en matière de marque commerciale mais à un mauvais fonctionnement des autorités de réglementation des médicaments. En outre, le titre de l’accord, qui parle de produits “de contrefaçon”, pourrait contribuer à alimenter une confusion dangereuse entre les médicaments génériques importants et les médicaments de contrefaçon.

Activités des institutions de l’Union européenne

Le Parlement européen doit donner son approbation à la conclusion de l’accord pour que celui-ci entre en vigueur. Le 22 février 2012, à la suite de manifestations publiques et d’un débat houleux au sein du PE, la Commission a décidé de demander à la Cour de justice de l’Union européenne son avis sur la compatibilité entre l’accord et les traités de l’Union. Cette initiative a eu pour effet de suspendre le processus de ratification par 22 États membres de l’UE. Chypre, l’Estonie, l’Allemagne, la Slovaquie et les Pays-Bas n’ont pas encore signé l’accord. Le 21 juin 2012, la commission INTA du PE a rejeté l’accord, comme l’ont fait, dans leur avis, les commissions LIBE, JURI, DEVE et ITRE.

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[IT]

Il presente documento è la traduzione di una nota informativa della Biblioteca. La Biblioteca declina ogni responsabilità per errori di traduzione o trascrizione. Il documento originale in lingua inglese è l’unica versione autentica. Per le immagini, le tabelle e gli altri elementi iconografici utilizzati si veda la versione originale.

ACTA – Accordo commerciale anticontraffazione

 L’accordo commerciale anticontraffazione (ACTA) è un accordo multilaterale tra l’Unione europea, i suoi Stati membri e altri dieci paesi tra cui gli Stati Uniti e il Giappone. Il testo ha dato adito a controversie in seno al Parlamento europeo nonché a proteste nelle strade.

Contenuto dell’accordo

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Photograph by Leo Reynolds (Creative Commons CC BY-NC-SA 2.0)

L’obiettivo dell’ACTA è impedire il commercio di articoli, anche digitali, contraffatti attraverso un’effettiva tutela dei diritti di proprietà intellettuale (DPI). Secondo le stime della Commissione gli articoli contraffatti che arrivano in Europa costano all’economia del continente oltre otto miliardi di EUR l’anno. L’ACTA è un accordo che fissa norme minime volte a integrare l’accordo OMC sugli aspetti dei diritti di proprietà intellettuale attinenti al commercio (TRIPS). Tuttavia, un gruppo di esponenti del mondo accademico europeo sostiene che alcune disposizioni dell’ACTA trascendono le norme contenute nel TRIPS.

Alcune organizzazioni di categoria (l’Associazione delle camere di commercio e dell’industria europee “Eurochambres” e un gruppo di lobby dell’industria) e la Commissione sostengono l’ACTA sulla base delle seguenti argomentazioni: la tutela della proprietà intellettuale è funzionale al mantenimento dei posti di lavoro nonché alle attività di ricerca e sviluppo in Europa; inoltre essa rafforza le esportazioni del continente. L’obiettivo dell’ACTA è garantire una migliore tutela dei DPI senza introdurre nuove disposizioni legislative.

Chi si oppone all’accordo sostiene che gli effetti positivi in questione saranno limitati, dal momento che i paesi da cui proviene la maggior parte degli articoli contraffatti (ad esempio la Cina) non figurano tra i firmatari dell’accordo stesso. Anche le parti interessate (ad esempio gli attivisti di base su Internet) sostengono che l’ACTA trascende l’acquis dell’UE spostando ingiustamente l’ago della bilancia a favore dei titolari del diritto di proprietà intellettuale oggetto di tutela a scapito degli utenti (legittimi) del materiale protetto da DPI.

L’ACTA e i diritti fondamentali

Il gruppo di esponenti del mondo accademico ritiene che l’ACTA possa interferire con: il diritto all’informazione e all’istruzione, la libertà di espressione, il diritto a un’assistenza sanitaria accessibile, alla riservatezza e alla protezione dei dati personali nonché a un giusto processo, altri diritti umani e la buona governance in generale. L’articolo 27, paragrafo 4, dell’ACTA evoca la possibilità per gli Stati di introdurre apposite disposizioni di legge per imporre ai fornitori di servizi online l’obbligo di comunicare le informazioni relative agli utenti il cui conto potrebbe essere stato utilizzato “per una presunta violazione”. Una semplice accusa da parte del titolare di un diritto potrebbe essere sufficiente ai fini della comunicazione in questione. L’articolo 23, paragrafo 1, dell’ACTA è finalizzato a dare rilevanza penale alle violazioni dei diritti di proprietà intellettuale perpetrate “su scala commerciale”; esso non contiene tuttavia alcuna definizione del termine “commerciale”. In ogni caso si ritiene che tale termine sia sufficientemente definito nell’ambito della giurisprudenza della Corte di giustizia dell’Unione europea.

L’ACTA e l’accesso ai medicinali

Gli attori coinvolti nelle attività di sviluppo a livello internazionale temono che l’ACTA possa compromettere l’esportazione di farmaci generici nei paesi più poveri. Il transito di detti farmaci attraverso l’UE è stato bloccato nel 2008 e nel 2009 in virtù delle norme dell’Unione in materia di diritti di proprietà intellettuale, dal momento che si trattava di prodotti brevettati nell’Unione (se non nei paesi di importazione ed esportazione). Uno studio farmacodinamico della DG EXPO rivela che sono due le categorie di DPI aventi un impatto sull’accesso ai medicinali: i brevetti e i marchi. Lo studio suffraga la posizione della Commissione secondo cui le misure di natura penale e quelle alle frontiere introdotte dall’ACTA non si applicano ai brevetti. Organizzazioni come Health Action Network e Oxfam sono concordi nell’affermare che il reale pericolo per la sanità pubblica nei paesi in via di sviluppo non deriva dalla violazione dei marchi ma piuttosto dal cattivo funzionamento delle autorità di regolamentazione del settore. Inoltre, il termine “contraffazione” presente nel titolo dell’ACTA potrebbe contribuire alla pericolosa confusione tra i fondamentali farmaci generici e i medicinali contraffatti.

Attività delle istituzioni dell’UE

Ai fini dell’entrata in vigore dell’ACTA è necessaria l’approvazione del Parlamento europeo. Il 22 febbraio 2012, a seguito di dimostrazioni pubbliche e accese discussioni in seno al PE, la Commissione ha deciso di chiedere un parere alla Corte di giustizia in merito alla compatibilità dell’ACTA con i trattati dell’UE. La ratifica da parte di 22 Stati membri è quindi sospesa. L’accordo non è ancora stato firmato da Cipro, Estonia, Germania, Slovacchia e Paesi Bassi. Esso è stato respinto non solo dalla commissione INTA del PE, in data 21 giugno 2012, ma anche dalle commissioni LIBE, JURI, DEVE e ITRE nei rispettivi pareri.

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[PL]

Niniejszy dokument jest tłumaczeniem opracowania bibliotecznego. Biblioteka nie odpowiada za ewentualne błędy w tłumaczeniu lub transkrypcji. Jedyną autentyczną wersją jest oryginał dokumentu w języku angielskim. W celu obejrzenia ilustracji, tabel i innej użytej grafiki prosimy o zapoznanie się z oryginałem.

ACTA – Umowa handlowa dotycząca zwalczania obrotu towarami podrobionymish

Umowa handlowa dotycząca zwalczania obrotu towarami podrobionymi (ACTA) jest wielostronną umową między UE, jej państwami członkowskimi i dziesięcioma innymi krajami, w tym USA i Japonią. Wywołała ona kontrowersje w PE oraz doprowadziła do protestów na ulicach.

Treść umowy

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Photograph by Leo Reynolds (Creative Commons CC BY-NC-SA 2.0)

ACTA ma na celu zapobieganie handlowi podrobionymi towarami fizycznymi i cyfrowymi poprzez egzekwowanie ochrony praw własności intelektualnej. Według szacunków Komisji podrobione towary sprowadzane do Europy kosztują naszą gospodarkę ponad 8 miliardów euro rocznie. ACTA jest umową minimalnego szczebla, która ma z założenia stanowić uzupełnienie Porozumienia WTO w sprawie handlowych aspektów praw własności intelektualnej (TRIPS). Jednak grupa europejskich naukowców twierdzi, że pewne przepisy ACTA wykraczają poza zasady TRIPS.

Organizacje przedsiębiorców (Eurochambres i grupa lobby przemysłowego) oraz Komisja podają następujące argumenty przemawiające za ACTA: ochrona własności intelektualnej pozwala zachować miejsca pracy oraz kontynuować badania i rozwój w Europie, a także umacnia europejski eksport. ACTA ma na celu zapewnienie lepszego egzekwowania obecnej ochrony praw własności intelektualnej i nie powoduje tworzenia nowego ustawodawstwa.

Jej przeciwnicy twierdzą, że umowa przyniesie niewiele takich pozytywnych skutków, ponieważ kraje, z których pochodzi większość podrobionych towarów (np. Chiny), nie są stronami umowy. Zainteresowane podmioty (takie jak lokalni działacze internetowi) również uważają, że ACTA wykracza poza dorobek UE i przez to niesprawiedliwie zakłóca równowagę w zakresie ochrony praw własności intelektualnej na korzyść właścicieli praw w przeciwieństwie do (prawowitych) użytkowników materiału chronionego prawami własności intelektualnej.

ACTA a prawa podstawowe

Grupa europejskich naukowców twierdzi, że ACTA mogłaby mieć wpływ na: prawo do informacji i edukacji, wolność słowa, prawa dostępu do opieki zdrowotnej, do prywatności i ochrony danych osobowych oraz do rzetelnego procesu sądowego,

a także na inne prawa człowieka i ogólne zasady dobrego zarządzania. Art. 27 ust. 4 ACTA przewiduje możliwość przyjmowania przez strony przepisów umożliwiających wydanie dostawcy usług internetowych nakazu ujawnienia informacji o abonencie, którego konto zostało „użyte do domniemanego naruszenia”. Do takiego ujawnienia wystarczyłoby zwykłe roszczenie posiadacza praw. Art. 23 ust. 1 ACTA przewiduje kary za naruszanie praw własności intelektualnej „na skalę handlową”, brakuje w nim jednak definicji pojęcia „handlowa”. Można jednak uznać, że jest ono w wystarczającym stopniu zdefiniowane w orzecznictwie Trybunału Sprawiedliwości Unii Europejskiej.

ACTA a dostęp do leków

Międzynarodowe podmioty działające na rzecz rozwoju są zaniepokojone, że ACTA mogłaby zakłócić eksport leków generycznych do biedniejszych krajów. Takie leki transportowane przez terytorium UE były zatrzymywane w 2008 i 2009 r. zgodnie z ustawodawstwem UE w zakresie praw własności intelektualnej, ponieważ były one opatentowane w UE (a nie w państwach, z których były eksportowane czy do których były importowane). W badaniu Departamentu Tematycznego DG EXPO wyjaśniono, że na dostęp do leków mają wpływ dwie kategorie praw własności intelektualnej: patenty i znaki towarowe. Autorzy badania zgadzają się z Komisją, że środki karne i graniczne przewidziane w ACTA nie mają zastosowania do patentów. Organizacje Health Action Network i Oxfam zgadzają się, że prawdziwe zagrożenie dla zdrowia publicznego w krajach rozwijających się wynika nie z naruszania znaku towarowego, ale z niesprawnego działania organów regulacyjnych w dziedzinie leków. Ponadto użyte w tytule umowy pojęcie „podrobione” mogłoby przyczynić się do niebezpiecznego mylenia podstawowych leków generycznych i leków podrabianych.

Działania instytucji UE

Na wejście umowy ACTA w życie potrzebna jest zgoda PE. W dniu 22 lutego 2012 r., po demonstracjach obywateli i burzliwych debatach w PE, Komisja postanowiła zasięgnąć opinii TSUE w sprawie zgodności ACTA z Traktatami UE. Przez to ratyfikacja umowy przez 22 państwa UE została wstrzymana. Cypr, Estonia, Niemcy, Słowacja i Holandia nie podpisały jeszcze umowy. Komisja INTA Parlamentu Europejskiego odrzuciła ją w dniu 21 czerwca 2012 r. To samo w swoich opiniach uczyniły komisje LIBE, JURI, DEVE i ITRE.

Discussion

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